
Jan Klapp
Geschäftsführer
Inhaltsverzeichnis
Klimaanlage im Winter prüfen: So bleibt deine Anlage fit für die Heizsaison
Viele denken bei Klimaanlagen zuerst an den Sommer. Doch moderne Split-Klimaanlagen können im Winter auch zuverlässig heizen. Gerade deshalb lohnt sich vor und während der Heizsaison eine gründliche Prüfung. Denn wer seine Klimaanlage im Winter nicht kontrolliert, riskiert Effizienzverluste, schlechtere Luftqualität und im ungünstigsten Fall einen Ausfall mitten in der Heizperiode. Als Fachbetrieb, der ausschließlich Daikin-Anlagen installiert, sehen wir bei Klimaklapp jeden Winter, welche Probleme sich mit wenig Aufwand hätten vermeiden lassen. In diesem Beitrag erfährst du, was du selbst prüfen kannst, wann ein Fachbetrieb ran muss und worauf du beim Außengerät im Frost besonders achten solltest.
Wartung & Reparatur
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06.10.2026

Das Wichtigste in Kürze
Winterprüfung kommt Effizienz und Luftqualität zugute: Staub und Verschmutzungen aus der Kühlsaison können im Heizbetrieb die Luftqualität belasten und die Energieeffizienz der Anlage senken.
Filter sind das Herzstück der Nutzerpflege: Daikin empfiehlt, die Luftfilter bei regelmäßigem Betrieb etwa alle zwei Wochen zu reinigen. Feuchte Filter nie wieder einsetzen, sie fördern Schimmelwachstum.
Das Außengerät braucht freie Luft: Schnee, Eis oder Laub vor den Lüftungsschlitzen behindern den Luftstrom und erschweren das Abtauen. Auch das Abtauwasser muss frei ablaufen können.
Anhaltende Vereisung ist ein Warnsignal: Eine dicke Eisschicht am Außengerät, die sich auch nach einem Abtauvorgang nicht löst, kann auf einen behinderten Luftstrom, einen zugefrorenen Ablauf oder einen technischen Defekt hindeuten.
Kältemittel und Leitungen gehören in Fachhand: Symptome wie schwache Heizleistung, ungewöhnliche Eisbildung oder Fehlercodes sollte ein zertifizierter Fachbetrieb abklären.
Einmal jährlich zum Fachbetrieb: Eine professionelle Wartung kostet häufig zwischen 80 und 200 €, ist bei Daikin Teil der Garantiebedingungen und hilft, teure Folgeschäden zu vermeiden.
Klimaanlagen heizen bis weit in den Minusbereich: Daikin gibt für seine Wandgeräte je nach Serie Heizbetrieb bis -15 °C oder -20 °C an, spezielle Modelle für kalte Regionen schaffen bis -30 °C. Effizienz und Leistung nehmen mit sinkender Außentemperatur ab.
Warum solltest du deine Klimaanlage im Winter prüfen?
Moderne Split-Klimaanlagen arbeiten als Luft-Luft-Wärmepumpe. Sie kühlen im Sommer und heizen im Winter über denselben Kältemittelkreislauf. Das klingt praktisch, hat aber eine Konsequenz: Alles, was sich über den Sommer in Filtern, Lamellen und Kondensatwegen ansammelt, landet im Herbst ungeprüft im Heizbetrieb.
Staub, Pollen und feuchte Ablagerungen bieten ideale Bedingungen für Schimmel und Mikroorganismen. Wer seine Klimaanlage im Winter als Heizquelle nutzt und die Filter monatelang nicht gereinigt hat, wälzt Staub und Ablagerungen immer wieder durch den Raum. Das können besonders Allergiker und Menschen mit Atemwegserkrankungen spüren.
Energieeffizienz leidet unter Verschmutzung
Neben der Luftqualität leidet auch die Effizienz. Verstopfte Filter und Wärmetauscher behindern den Luftstrom. Die Anlage muss länger laufen, um dieselbe Wärme zu liefern, und verbraucht dabei mehr Strom. Im Heizbetrieb ist das besonders relevant, weil der Temperaturhub zwischen Außen- und Innenluft groß ist und die Wärmepumpe auf freie Luftwege angewiesen ist.
Bei milden Außentemperaturen kann eine gut gewartete Klimaanlage aus 1 kWh Strom bis zu etwa 5 kWh Wärme erzeugen. Verschmutzte Filter drücken diesen Wert, und zwar schleichend: Oft fällt es erst auf, wenn der Raum nicht mehr richtig warm wird oder die Stromrechnung kommt.
Das Außengerät ist im Winter besonders beansprucht
Im Heizbetrieb entzieht das Außengerät der kalten Außenluft Wärme. Dabei kondensiert Feuchtigkeit an den Lamellen und kann gefrieren. Moderne Geräte haben eine automatische Abtaufunktion, die das Eis regelmäßig schmilzt. Das Schmelzwasser muss anschließend ungehindert ablaufen können. Sind die Lüftungsöffnungen zugesetzt oder friert der Ablauf zu, kann sich Eis am und unter dem Gerät aufbauen. Im ungünstigsten Fall heizt die Anlage dann kaum noch oder schaltet mit einer Störung ab.
Garantie und Wartungsvorgaben
Manche Hersteller knüpfen ihre Garantie an eine regelmäßige Wartung. Bei Daikin etwa sehen die Garantiebedingungen mindestens eine jährliche Wartung oder Inspektion vor. Regelmäßige Fachwartung ist damit nicht nur für den Betrieb sinnvoll, sondern kann auch für deine Garantieansprüche wichtig sein.
Was bringt dir die Kontrolle der Klimaanlage in der kalten Jahreszeit konkret?
Die Vorteile einer Winterkontrolle lassen sich klar benennen. Du kannst Energie sparen, die Luftqualität verbessern und die Lebensdauer deiner Anlage verlängern.
Geringerer Stromverbrauch
Saubere Filter und freie Lamellen halten den Luftwiderstand niedrig. Damit arbeitet die Wärmepumpe effizienter und verbraucht weniger Strom. Gerade in der Heizsaison, wenn die Anlage täglich läuft, summiert sich das über Wochen und Monate.
Bessere Luftqualität
Regelmäßig gereinigte Filter halten Staub, Pollen und potenzielle Keime aus der Raumluft heraus. Das ist besonders wichtig, wenn die Klimaanlage im Winter als Hauptheizquelle eingesetzt wird und Räume über längere Zeit geschlossen bleiben.
Längere Lebensdauer und weniger Reparaturen
Viele Defekte entstehen aus kleinen, zunächst harmlosen Problemen: ein leicht verstopfter Kondensatablauf, beginnende Vereisung, eine kleine Undichtigkeit im Kältemittelkreislauf. Wer diese Probleme früh erkennt, kann sie meist mit überschaubarem Aufwand beheben. Bleiben sie unentdeckt, drohen teure Folgeschäden am Kompressor oder an anderen Komponenten.
Bessere Planbarkeit des Heizbetriebs
Eine geprüfte Anlage kannst du gezielt einsetzen: effizient in milden Temperaturbereichen, ergänzt durch andere Heizsysteme bei starkem Frost. Das kann Kosten sparen und gibt dir Sicherheit für die Heizsaison.
Wie prüfst du deine Klimaanlage im Winter Schritt für Schritt?
Bevor du mit der Prüfung beginnst, gilt eine klare Regel: Strom trennen. Schalte die Anlage über die Fernbedienung aus und trenne sie anschließend vom Strom, je nach Installation über den Hauptschalter, die Sicherung oder, falls vorhanden, den Netzstecker. Warte, bis Ventilator und Lamellen vollständig stillstehen.
Am Außengerät gilt zusätzlich: Öffne es niemals selbst. Im Inneren liegt Netzspannung an, und auch nach dem Ausschalten können in Kondensatoren noch gefährliche Restspannungen vorhanden sein. Arbeiten im Inneren des Außengeräts gehören ausnahmslos in Fachhand.
Gut zu wissen
Arbeiten am Außengerät immer nur äußerlich: Lufteinlässe freihalten ist erlaubt, das Gehäuse öffnen nicht. Auch nach dem Ausschalten können in Kondensatoren gefährliche Restspannungen vorhanden sein.
Schritt 1: Filter ausbauen und prüfen
Klappe die Frontabdeckung des Innengeräts vorsichtig auf. Bei den meisten Wandgeräten rastet sie an beiden Seiten ein. Die Filter lassen sich dann nach oben und vorne aus ihren Führungsschienen ziehen. Lege ein altes Tuch darunter, damit der Staub nicht auf den Boden fällt.
Prüfe die Filter auf:
starke Verschmutzung oder Verfärbung
sichtbare Risse, Löcher oder ausgefranste Kanten
anhaltenden muffigen Geruch nach gründlicher Reinigung
Alle drei Punkte können auf einen notwendigen Austausch hinweisen.
Schritt 2: Filter reinigen
Klopfe den Filter vorsichtig über einem Mülleimer aus. Sauge ihn anschließend mit einem Staubsauger und weichem Bürstenaufsatz von der Einströmseite her ab. Bei stärkerer Verschmutzung spülst du den Filter unter lauwarmem Wasser. Ein kleiner Tropfen mildes Spülmittel hilft bei hartnäckigen Ablagerungen.
Vermeide:
heißes Wasser, es kann den Rahmen verziehen
Scheuermittel oder Lösungsmittel, sie können das Filtermaterial beschädigen
Lass den Filter im Schatten vollständig an der Luft trocknen, am besten über Nacht. Feuchte Filter niemals wieder einsetzen. Feuchtigkeit fördert Schimmel im Gerät.
Schritt 3: Gehäuse reinigen
Wische die Innen- und Außenseite des Innengeräts mit einem trockenen oder leicht feuchten Mikrofasertuch ab. Kein Wasser direkt über das Gerät gießen, das könnte empfindliche Elektronik treffen.
Schritt 4: Filter wieder einsetzen und Heizbetrieb testen
Setze nur vollständig getrocknete Filter ein. Schließe die Frontabdeckung und stelle die Stromzufuhr wieder her. Starte den Heizbetrieb und beobachte:
Schaltet sich das Außengerät hörbar zu?
Strömt warme Luft aus der Inneneinheit?
Gibt es ungewöhnliche Geräusche oder Gerüche?
Warnsignale sind: schwacher Luftstrom, lange Laufzeiten ohne ausreichende Erwärmung oder Fehlercodes im Display. Gut zu wissen: Nach dem Einschalten im Heizmodus dauert es oft einige Minuten, bis warme Luft kommt, und während eines Abtauvorgangs pausiert die Wärmeabgabe kurz. Beides ist normal.
Schritt 5: Außengerät sichtkontrollieren
Gehe außen um das Gerät herum und prüfe:
Sind Lüftungsschlitze und Lamellen frei von Schnee, Eis oder Laub?
Gibt es sichtbare Risse, Verformungen oder abgebrochene Lamellen?
Ist das Gerät standsicher und sein Fundament frei von starker Vereisung?
Kann das Abtauwasser unter dem Gerät frei ablaufen, oder wächst dort ein Eisbuckel?
Entferne äußerlich zugängliche Blockaden vorsichtig. Alles, was eine Demontage erfordern würde, gehört in Fachhand. Bildet sich unter dem Gerät immer wieder eine wachsende Eisschicht oder ist der Ablauf zugefroren, lass das von einem Fachbetrieb prüfen. Achte außerdem darauf, dass ablaufendes Abtauwasser auf Wegen und Terrassen nicht zur Rutschfalle wird.
Worauf musst du bei den Filtern der Klimaanlage im Winter besonders achten?
Filter sind das zentrale Element der Nutzerpflege bei Split-Klimaanlagen. Gerade im Winter, wenn die Anlage täglich als Heizgerät läuft und Räume wenig gelüftet werden, ist ihre Sauberkeit besonders wichtig.
Wie oft solltest du die Filter reinigen?
Die Reinigungsfrequenz hängt von der Nutzungsintensität und den Umgebungsbedingungen ab. Daikin empfiehlt in seinen Betriebsanleitungen, die Luftfilter etwa alle zwei Wochen zu reinigen. Als Orientierung gilt:
| Nutzungssituation | Empfohlener Reinigungsabstand |
| regelmäßiger Betrieb, Heizen oder Kühlen | etwa alle 2 Wochen |
| Haustiere, staubige Umgebung | eher häufiger, nach Sichtprüfung |
| Anlage stand längere Zeit still | vor dem ersten Einschalten |
Wann müssen Filter ausgetauscht werden?
Reinige den Filter. Riecht er danach immer noch muffig, haben sich Gerüche oder Ablagerungen womöglich tief im Material festgesetzt. Sichtbare Risse, Löcher oder ein verzogener Rahmen lassen ungefilterte Luft am Filter vorbei. Feste Austauschintervalle nennt Daikin vor allem für Zusatzfilter: Den Titan-Apatit-Desodorierungsfilter, der in vielen Wandgeräten steckt, solltest du laut Betriebsanleitung etwa alle sechs Monate reinigen und alle drei Jahre ersetzen. Welche Filter in deinem Gerät verbaut sind, steht in der Betriebsanleitung.
Was verschmutzte Filter im Heizbetrieb bewirken
Im Heizbetrieb gibt das Innengerät Wärme an die Raumluft ab. Ist der Filter zugesetzt, gelingt das schlechter. Die Anlage drosselt dann in der Regel ihre Leistung: Der Raum wird langsamer warm, der Stromverbrauch steigt. Eine Eisschicht am Innengerät ist im Heizbetrieb dagegen nicht zu erwarten, dieses Problem tritt typischerweise im Kühlbetrieb auf. Lässt die Heizleistung trotz sauberer Filter nach, sollte ein Fachbetrieb die Ursache klären.
Wie erkennst du Frostschäden oder Vereisungen am Außengerät rechtzeitig?
Im Heizbetrieb entzieht das Außengerät der Außenluft Wärme. Dabei kondensiert Feuchtigkeit an den Lamellen und kann gefrieren. Das ist normal. Zum Abtauen kehren viele Geräte kurzzeitig den Kältemittelkreislauf um, sodass Wärme das Außengerät enteist. Wie oft das passiert, hängt vor allem von Außentemperatur und Luftfeuchte ab: Bei feuchtkaltem Wetter um den Gefrierpunkt taut die Anlage häufiger ab als bei trockener Kälte.
Wann wird Vereisung zum Problem?
Ein dünner Frostfilm oder kurzzeitige Vereisung direkt vor einem Abtauzyklus ist unbedenklich. Problematisch wird es, wenn:
eine dicke, stabile Eisschicht nach einem Abtauzyklus bestehen bleibt
größere Eiszapfen die Lüftungsschlitze verengen
die Anlage trotz laufendem Betrieb kaum noch heizt
ungewöhnliche Betriebsgeräusche auftreten
Dann kommt die Abtaufunktion nicht mehr hinterher, etwa weil die Luftzufuhr blockiert ist, das Abtauwasser nicht ablaufen kann oder ein technischer Defekt vorliegt.
Was kannst du selbst tun?
Halte den Bereich um das Außengerät frei: kein Schnee vor den Lüftungsöffnungen, kein Laub, keine Eiszapfen, die den Luftstrom behindern. Äußerlich zugängliche Blockaden kannst du vorsichtig entfernen. Das Innere des Geräts gehört nicht in deine Hände.
Entdeckst du Risse im Gehäuse, verformte Lamellen oder anhaltende Vereisung, die sich mit einfachen Maßnahmen nicht beheben lässt: Ruf einen Fachbetrieb.
Welche Pflege brauchen Dichtungen und Leitungen bei Kälte?
Kältemittelleitungen verlaufen zwischen Innen- und Außengerät und sind mit einer Isolierung umhüllt. Diese schützt vor thermischen Verlusten und Witterungseinflüssen. Bei Frost kann die Isolierung spröde werden. Mechanische Belastung durch Eis oder Schneeauflage kann sie beschädigen.
Prüfe im Winter die äußerlich zugänglichen Leitungsbereiche auf:
sichtbare Beschädigungen der Isolierung
Verformungen oder Druckstellen
Eisablagerungen, die auf die Leitungen drücken
Manipuliere nicht selbst an Leitungen oder Dichtungen. Der Kältemittelkreislauf steht unter Druck, und Kältemittel darf aus Umwelt- und Rechtsgründen nur von Fachpersonal gehandhabt werden.
Symptome von Kältemittelmangel
Ein Verlust von Kältemittel zeigt sich durch:
nachlassende Heiz- oder Kühlleistung
ungewöhnliche Eisbildung am Außengerät oder an den Anschlussleitungen
ungewöhnlich lange Laufzeiten
Fehlercodes im Display
Diese Symptome können aber auch andere Ursachen haben. Nur ein Fachbetrieb mit Druckmessgeräten kann sicher klären, ob tatsächlich Kältemittel fehlt. Betreibe die Anlage bei solchen Anzeichen nicht dauerhaft weiter.
Kondensat und Abtauwasser im Blick behalten
Im Heizbetrieb fällt am Innengerät praktisch kein Kondenswasser an, dafür entsteht beim Abtauen Schmelzwasser am Außengerät. Prüfe im Winter deshalb vor allem, ob es unter dem Außengerät frei ablaufen kann. Tropft im Winter Wasser aus dem Innengerät, ist das ungewöhnlich und ein Fall für den Fachbetrieb.
Wann solltest du für die Inspektion einen Fachmann beauftragen?
Die Aufgabenteilung ist klar: Filterreinigung und Sichtkontrolle liegen in deinem Bereich. Alles, was tiefer geht, gehört zu einem zertifizierten Betrieb.
Beauftrage einen Fachbetrieb, wenn:
die Heizleistung trotz sauberer Filter deutlich nachgelassen hat
sich am Außengerät oder an den Leitungen immer wieder dicke Eisschichten bilden, die beim Abtauen nicht verschwinden
Fehlercodes angezeigt werden
das Außengerät ungewöhnlich laut läuft, stark vibriert oder metallische Geräusche macht
Wasser aus der Inneneinheit austritt oder das Abtauwasser am Außengerät nicht ablaufen kann
sichtbare Risse, Verformungen oder Frostschäden am Außengerät vorliegen
Jährliche Wartung: sinnvoll und teils Garantievoraussetzung
Unabhängig von konkreten Problemen ist eine jährliche Inspektion durch einen Fachbetrieb sinnvoll. Nutzt du die Anlage das ganze Jahr zum Heizen und Kühlen, kann auch ein halbjährlicher Rhythmus sinnvoll sein. Eine Jahreswartung kostet häufig zwischen 80 und 200 €, je nach Anlagengröße und Leistungsumfang. Das ist überschaubar im Vergleich zu den Kosten eines Kompressorschadens oder eines vorzeitigen Geräteaustauschs.
Bei Daikin ist die regelmäßige Wartung außerdem Teil der Garantiebedingungen: Verbaute Geräte müssen mindestens jährlich gewartet oder inspiziert werden. Wer das versäumt, muss im Garantiefall unter Umständen nachweisen, dass die fehlende Wartung den Schaden nicht verursacht hat.
Klimaklapp Tipp
Wir bei Klimaklapp übernehmen Wartung und Reparatur für Klimaanlagen im Raum Karlsruhe. Als spezialisierter Betrieb, der sich ausschließlich auf Klimaanlagen konzentriert, haben wir das Know-how und die Ausstattung, um Probleme schnell und sorgfältig zu diagnostizieren. Wenn du unsicher bist, ob deine Anlage eine Inspektion braucht, oder einfach auf Nummer sicher gehen möchtest: Meld dich gerne direkt bei uns.
Fazit: Regelmäßige Winterprüfung schützt Effizienz, Luftqualität und Geldbeutel
Wer seine Klimaanlage im Winter prüft, schützt mehr als nur das Gerät. Saubere Filter, ein freies Außengerät und ein ungehinderter Abtauwasser-Ablauf sind die Grundlage für effizienten Heizbetrieb, gute Luftqualität und lange Lebensdauer. Viele Probleme entstehen schleichend und lassen sich früh erkannt meist günstig beheben. Bleiben sie unentdeckt, wird es oft deutlich teurer.
Die Aufgabenverteilung ist dabei einfach: Filter reinigen, Sichtkontrolle durchführen und auffällige Symptome ernst nehmen, das kannst du selbst. Alles, was Dichtungen, Kältemittel, elektrische Komponenten oder das Innere des Außengeräts betrifft, gehört in qualifizierte Hände.
Wenn du deine Klimaanlage im Raum Karlsruhe warten lassen möchtest oder Fragen zur Winterprüfung hast, stehen wir von Klimaklapp gerne zur Seite. Meld dich einfach, unverbindlich und kostenfrei: Jetzt Kontakt aufnehmen.
FAQ zum Thema Klimaanlage im Winter prüfen
Das hängt von der Anlage, dem Gebäude und der Außentemperatur ab. Moderne Split-Klimaanlagen mit Heizfunktion arbeiten als Luft-Luft-Wärmepumpen und heizen bei milden Temperaturen sehr effizient. Unter solchen Bedingungen erzeugen gute Geräte aus 1 kWh Strom bis zu etwa 5 kWh Wärme. Je kälter es wird, desto stärker sinkt dieser Wert, bei tiefem Frost oft auf etwa 2.
Ein dauerhafter Betrieb als Hauptheizung kann bei gut gedämmten Gebäuden und milden Wintern sinnvoll sein. Bei starkem Frost wird die Effizienz geringer, und zusätzliche Heizsysteme sind oft notwendig. Bei längerer Abwesenheit kannst du die Anlage herunterregeln oder abschalten, solange keine frostschutzkritischen Installationen im Gebäude davon betroffen sind. Eine pauschale Empfehlung „immer laufen lassen“ gibt es nicht. Entscheidend sind Außentemperatur, Gebäudestandard und Heizstrategie.
Typische Anzeichen sind eine deutlich nachlassende Heiz- oder Kühlleistung, ungewöhnliche Eisbildung am Außengerät oder an den Kältemittelleitungen, ungewöhnlich lange Laufzeiten, bei denen die gewünschte Raumtemperatur nicht erreicht wird, sowie Fehlercodes im Display. Manche Anlagen schalten sich automatisch ab, wenn der Kältemitteldruck außerhalb des zulässigen Bereichs liegt.
Wichtig zu wissen: Dieselben Symptome können auch andere Ursachen haben, etwa verschmutzte Filter oder ein blockiertes Außengerät. Eine sichere Diagnose ist nur durch einen Fachbetrieb mit Druckmessgeräten möglich. Kältemittel darf aus Umwelt- und rechtlichen Gründen ausschließlich von zertifiziertem Fachpersonal nachgefüllt werden. Bei entsprechenden Symptomen: Anlage nicht dauerhaft weiterbetreiben und zeitnah einen Fachbetrieb beauftragen.
Das hängt stark vom jeweiligen Modell ab. Hersteller geben in ihren Datenblättern eine minimale Außentemperatur für den Heizbetrieb an. Daikin gibt für seine Wandgeräte je nach Serie Heizbetrieb bis -15 °C (etwa Comfora, Stylish) oder bis -20 °C (etwa Perfera, Emura) an. Die Nepura-Varianten für kalte Regionen sind bis -30 °C ausgelegt. Unterhalb der angegebenen Grenze ist kein zuverlässiger Heizbetrieb mehr vorgesehen.
Entscheidend ist aber nicht nur die technische Grenztemperatur, sondern auch die reale Heizleistung im Frost. Wer im Datenblatt nur auf die Nennleistung bei Standardbedingungen schaut, übersieht, wie stark die Leistung bei tiefen Minusgraden abfällt. Schau im Datenblatt gezielt nach der Heizleistung bei -7 °C oder darunter. Bei extremen Minustemperaturen sind zusätzliche Heizsysteme in der Regel notwendig.
Im regulären Heizbetrieb: Nein. Die Anlage braucht Strom für Kompressor, Ventilatoren, Steuerung und Abtaufunktion. Ein generelles Abschalten würde den Betrieb unterbrechen.
Für alle Reinigungs- und Wartungsarbeiten am Innengerät gilt hingegen: Ja, unbedingt. Schalte die Anlage aus und trenne sie über Hauptschalter, Sicherung oder Netzstecker vom Strom, bevor du die Frontabdeckung öffnest. Das Außengerät öffnest du dagegen niemals selbst. Im Inneren liegt Netzspannung an, und auch nach dem Ausschalten können in Kondensatoren noch gefährliche Restspannungen vorhanden sein. Alle Arbeiten im Inneren des Außengeräts gehören zu einem Fachbetrieb.
Grundsätzlich ja. Moderne Split-Klimaanlagen lassen sich über die Fernbedienung einfach auf den Heizbetrieb umschalten. Stelle den Modus auf „Heizen“, wähle eine Solltemperatur von etwa 20 bis 22 °C und prüfe, ob das Außengerät anläuft und nach einigen Minuten warme Luft aus der Inneneinheit strömt.
Wichtig: Vor dem ersten Heizbetrieb einer Saison empfiehlt sich immer eine Filterkontrolle und Reinigung. Lässt die Heizleistung nach kurzer Zeit nach, bildet sich am Außengerät dauerhaft Eis oder verhält sich die Anlage ungewöhnlich, schalte sie aus und lass einen Fachbetrieb einen Blick drauf werfen. Gerade wenn die Anlage über den Sommer ungenutzt stand, kann es sinnvoll sein, vor der Heizsaison eine Inspektion einzuplanen.

Über den Autor
Jan Klapp ist Gründer von Klimaklapp und Experte für Klimaanlagen-Installation. Er hilft Hausbesitzern in der Region Karlsruhe, Mannheim und Heidelberg, ihr Zuhause auch an heißen Sommertagen und kühlen Winternächten zu genießen. Mit Premium-Klimaanlagen von Daikin. Mit seinem Team hat er bereits über 500 Klimaanlagen installiert.



